Stimmen
Was Menschen über unsere gemeinsame Arbeit erzählen
Ich kann dir viel darüber erzählen, wie ich arbeite. Darüber, wie wichtig mir die Stimme eines Autors ist. Warum ich zwischen den Zeilen höre. Weshalb Vertrauen für mich zu einem Buch gehört und warum ich einen Menschen nicht von seiner Geschichte trennen kann.
Aber hier möchte ich diejenigen zu Wort kommen lassen, die es selbst erlebt haben. Ihre Worte erzählen ganz sicher mehr über meine Arbeit, als ich selbst es könnte.
Wenn aus einer Idee ein Buch werden kann
Manchmal beginnt unsere Zusammenarbeit lange vor dem Lektorat. Mit einer Idee. Mit losen Zetteln. Mit Zweifeln. Oder mit einer Geschichte, die schon seit Jahren darauf wartet, endlich geschrieben zu werden.
„Ich lernte Jörg mit einer Buchidee, die ich seit 7 Jahren im Kopf mit mir herumtrug, kennen. Ich hatte viele handgeschriebene Zettel, aber keine Ahnung, wie ich diese in eine Form für ein Buch hätte bringen können.
Ich erzählte Jörg von meinen Gedanken und so, als würde er sofort wissen, was ich mir vorstelle, schlug er mir eine mögliche Struktur vor, die mir auf Anhieb gefiel. Endlich konnte ich zu schreiben beginnen.
[…] Allein durch seine Unterstützung im Hintergrund ging mir das Schreiben dann doch sehr zügig von der Hand.“
Ilona Szednyi
Manchmal geht es dabei um mehr als um Struktur.
„Für mich war es eine wundervolle Geschichte, mit Jörg ein Buch zu schreiben.
Er hat den Glauben und die Freude am Schreiben so sehr gestärkt … und diesen Zauber, den Zauber, den ich als Kind hatte, wenn ich eine Phantasiegeschichte schreiben durfte … diesen Zauber habe ich wiedergefunden und Jörg hatte ihm Raum gegeben.
Dafür bin ich sehr dankbar.“
Oliver Braun
Und manchmal genügt jemand, der an das glaubt, was entstehen könnte.
„Ohne dich würde es dieses Buch nicht geben. Danke, dass du an mich geglaubt hast!“
B. S.
Wenn dein Text deiner bleiben soll
Beim Lektorat möchte ich deinen Text nicht zu meinem machen. Ich möchte dir zeigen, wo ich etwas sehe, das wir verändern könnten – und zugleich möchte ich dir den Raum lassen, deine eigene Lösung zu finden. Wie sich das auf der anderen Seite anfühlt, kann ich selbst schwer beschreiben.
Ilona kann es:
„Nachdem ich von ihm das Manuskript vom Lektorat zurückbekam, war ich restlos begeistert. Es klang noch immer nach mir und doch war es deutlich besser lesbar.
Durch seine Erfahrung weiß Jörg genau, worauf er schauen muss, und hat sehr viel Feingefühl bei seinen Korrekturen und Anmerkungen.“
Ilona Szednyi
Auch aus Verlagssicht wurde genau dieser Punkt wahrgenommen:
„Er versucht nicht, seine Schreibweise dem Autor aufzuzwingen, sondern ist bemüht, dessen Stil zu bewahren und seine Änderungsvorschläge dem anzupassen.
[…] Er kann mir klar aufzeigen, warum manche Passagen im Manuskript nicht gut sind. Seine Kritik untermauert er stets mit Fakten und Vorschlägen zur Korrektur.“
Swetlana Neumann, Verlegerin
Und manchmal führt ein anderer Blick zu etwas, das vorher noch gar nicht sichtbar war:
„Der ausschlaggebende Gedanke der neuen Richtung meines Projekts kam eindeutig von Jörg F. Nowack. Er betrachtet die Dinge immer aus anderen Blickwinkeln als ich und bringt viel seiner Lebenserfahrung mit ein.
Als der entscheidende Satz von ihm fiel, dachte ich nur: ‚Ja genau! Daran hatte ich noch überhaupt nicht gedacht!‘“
A. W.
Nicht nur betreut. Gesehen.
Ein Buch zu schreiben kann sehr persönlich werden.
Manchmal geht es nicht nur um Sätze, Kapitel oder Dramaturgie. Es geht um Unsicherheit. Um Mut. Um den eigenen Ausdruck. Und es geht um die Frage, ob man sich selbst zutraut, dieses Buch tatsächlich zu schreiben.
Ich habe Simone Ernegger irgendwann gefragt, was Menschen eigentlich davon haben, mit mir zu arbeiten. Ihre eigene Antwort darauf hat mich berührt:
„Der große Vorteil in der Arbeit mit dir liegt darin, dass man sich nicht einfach nur betreut fühlt, sondern wirklich gesehen und weitergebracht wird.
Du vermittelst nicht bloß Wissen, sondern gibst konkrete, umsetzbare Werkzeuge an die Hand. Dadurch bleibt es nicht bei Theorie. Entwicklung wird spürbar.
Besonders wertvoll empfinde ich die Verbindung aus deiner fachlichen Klarheit und einem sehr feinen Gespür für den Menschen.
Du forderst, ohne zu überfordern, und schaffst einen Raum, in dem Wachstum überhaupt möglich wird.
Wer mit dir arbeitet, gewinnt nicht nur an Können, sondern auch an Sicherheit, Vertrauen und an einem tieferen Zugang zum eigenen Ausdruck.
Dein Blick auf meine Texte – und auf mich – ist eines der größten Geschenke dieses Weges.“
Simone Ernegger
Einige Zeit zuvor hatte Simone ihre Erfahrung noch ganz anders beschrieben:
„Seit Jahren versuche ich vergeblich ein Buch zu schreiben. Doch meine eigenen Kritiker in meinem Kopf, vermischt mit den kritischen Stimmen im Außen, ließen mich immer verunsichert zurück.
[…] Durch deine Ermutigung und deine Geduld hab ich gelernt, groß zu denken. Und siehe da! Es darf etwas entstehen! Dabei hab ich riesen Freude!
Schreiben macht glücklich. Danke für unser Zusammenwirken.“
Simone Ernegger
„Ich war dir nie zu viel.“
Es gibt Sätze, denen möchte ich nichts hinzufügen.
Sylvia hat mir einen solchen geschrieben.
„Meine Idee war: Ein schnelles Lektorat, Cover entwerfen und ‚Zack‘ veröffentlichen.
Aus diesem ‚Zack‘ wurden sechs Monate gemeinsame Arbeit.
In dieser für mich noch einmal sehr intensiven Zeit warst du jederzeit für mich da. Ich konnte mit allem, was mich bewegte, irritierte oder mit Fragezeichen zurückließ, zu dir kommen. Durch deine liebevolle, fürsorgliche und klare Haltung habe ich mich stets getragen gefühlt.
Ich war dir nie zu viel.
Das ist das größte Geschenk, das du mir hast machen können.
Ich danke dir von Herzen für dein differenziertes, in die Tiefe gehendes Lektorat und das bis ins kleinste Detail gehende Setzen meines Buches.
Deine Idee, das Cover für mein Buch aus einem von mir gemalten Bild zu gestalten, war grandios. Ich bin ganz verliebt darin!“
Sylvia
Eine andere Autorin fand ein ganz anderes Bild:
„Seine Begleitung war wie die eines fürsorglich wohlwollenden Vaters, der seinem Nachwuchs das Radfahren beibringt. Stets eine führende, Sicherheit gebende Hand im Rücken und doch ganz viel Raum und Freiheit, so dass ich mehr und mehr in den Prozess hinein- und auch über mich hinauswachsen konnte.
[…] Seine Begleitung war nie ‚nur technisch‘ – wobei das natürlich eine große Rolle spielt – aber eben darüber hinaus immer sehr feinfühlig, warm, menschlich.
Jörg sieht nicht nur das zu veröffentlichende Buch, sondern auch und gerade den Menschen dahinter, dessen Seele und was es für diese(n) bedeutet, ein Werk in die Welt zu bringen.“
M. D.
Wenn aus Begleitung ein fertiges Buch wird
Manchmal begleiten wir ein Buch über Monate. Manchmal ändern sich unterwegs plötzlich die Pläne.
Steffen Nowack und ich wollten uns ursprünglich ein ganzes Jahr für sein Buch nehmen. Dann tauchte eine Gelegenheit auf – und plötzlich sollte es in nicht einmal viereinhalb Monaten fertig sein.
Steffen schrieb danach:
„Ist das überhaupt machbar?
Ich brauchte Jörg gar nicht fragen, denn das Buch heißt ja ‚Geht nicht, gibt’s nicht!‘
Und was soll ich dir sagen, wir haben es gemeinsam geschafft, und das trotz großer Turbulenzen auf meiner Seite, ganz entspannt und strukturiert.
[…] Jörg hatte von Anfang an einen Plan und hat mich die ganze Zeit über perfekt unterstützt und mich in allen Belangen hervorragend beraten.“
Steffen Nowack – weder verwandt noch verschwägert
Auch Marion Vees und Dr. Jörg Vees kamen mit ihrem ersten Roman zu mir:
„Er hat unser Manuskript nicht einfach lektoriert, er hat unsere Vision verstanden und mit viel Einfühlungsvermögen dazu beigetragen, dass unsere Botschaft noch klarer, stimmiger und kraftvoller zum Ausdruck kommt.
Seine Anmerkungen waren stets konstruktiv, respektvoll und motivierend. Wir hatten jederzeit das Gefühl, dass unser Buch bei ihm in den besten Händen ist.
[…] Seine Erfahrung und seine ruhige Art haben uns als Erstautoren viel Sicherheit gegeben.“
Marion Vees & Dr. Jörg Vees
Und manchmal sind es nur wenige Worte
Nicht jede Stimme braucht viele Sätze.
„Hab Dank für eine Welt, die es ohne dich nicht geben würde.“
L. M.
„Durch unsere Zusammenarbeit ist mein Manuskript zu einem richtigen Werk erwachsen. Ich habe in der Zeit sehr viel lernen können und ich freue mich auf so viel mehr! Mein Kindheitstraum, Schriftstellerin zu werden, ist in Erfüllung gegangen.“
V. S.
„Mit deinen Tipps und Anregungen konnte ich diese Geschichte beenden und sie bei einem Verlag erfolgreich einsenden. Deine Erfahrungen sind ein wahrer Schatz.“
Alexandra Richter
Und dann wäre da noch:
„Dem weltbesten Lektor!“
Dr. Dieter Scheidig
Wobei ich der Vollständigkeit halber hinzufügen sollte, dass Dieter gelegentlich zu Übertreibungen neigt.
Was bleibt?
Wenn ich all diese Stimmen lese, denke ich nicht zuerst an Lektorat, Buchsatz oder Covergestaltung.
Ich denke an die Menschen und an ihre Bücher. An Geschichten, die irgendwann nur eine Idee waren. An Manuskripte, die alle Zweifel hinter sich gelassen haben. An Gespräche, in denen plötzlich etwas klar wurde. An Sätze, um die wir gerungen haben. Und an den Moment, in dem ein Buch schließlich fertig vor uns lag.
Keines dieser Bücher ist meines geworden. Genau das sollte auch nie geschehen.
Vielleicht erzählen diese Stimmen deshalb etwas über meine Arbeit, das mir selbst zu sagen schwerfiele.
Wenn du beim Lesen das Gefühl bekommen hast, dass diese Art der Zusammenarbeit auch zu dir passen könnte, dann sollten wir miteinander reden.